Am Sonntag, den 08.07.2018, aktivierte ich die Schönangerspitze, DL/WS-012. Dies war bisher meine längste und schwierigste Bergtour. Nach der Tour auf die Riffelspitze im letzten Sommer war dieser Gipfel der nächste in der Waxensteinkette. Es war erst die zweite Aktivierung der Schönangerspitze, und gleichzeitig mein sechzigster "unique".

Start war um 9 Uhr an der Bahnstation Riffelriß. Der erste Teil war ein Anstieg von etwa 600m zur Riffelscharte. Auf dem Schotter kam ich nur schwer nach oben. Letzes Jahr war ich hier in der anderen Richtung unterwegs, und konnte teilweise runterdriften. Dies machte definitiv mehr Spaß! Von der Riffelscharte stieg ich ab ins Höllental, und gelangte dort zum Schafsteig. Nach einer Weile erreichte ich auf weglosen Gelände den Grat.
Hier einige Weggefährten
Um auf dem Grat zum Gipfel zu kommen, war ein wenig Kletterei nötig. Eine Tourbeschreibung steht z.B. im Alpenvereinsführer von Beulke.

Auf dem Gipfel konnte ich meinen 6m-GFK-Mast mit einige Felsbrocken festklemmen. Ich hängte die EFWH-Antenne und die J-Pole für 2m dran.
Auf Kurzwelle konnte ich QSOs auf 20m und 30m fahren (wegen des MTR-3B nur in CW). Für 2m hatte ich das einfache Baofeng dabei.


Für den Abstieg wählte ich die längere Tour durch das Höllental und die eindrucksvolle Höllentalklamm. Dadurch konnte ich mir eine Kaffeepause in der Hütte gönnen (unten rechts im Bild).

Danke an alle Chaser für die netten Verbindungen!
Vielleicht folgt eines Tages der Waxenstein, DL/WS-013, der dritte und letzte Sota-Gipfel in dieser Kette.
73 von Robert, DL4ROB |